Argentango ist authentischen Angeboten im argentinischen Tango verpflichtet. Die Macher dahinter sind Monika Diaz + Christian Tobler. Tango Argentino – musikkultureller und sozialpolitischer Beitrag der Armen und Besitzlosen Argentiniens und Uruguays ist in vielerlei Hinsicht das Pendant zum Jazz Nordamerikas. Die Blütezeit des Tango Argentino, die Época de Oro, die Cuarentas – etwa 1938 bis 47, war nicht mehr von begabten Amateurmusikern geprägt, sondern von Vollblut-Professionals mit Konservatoriumsausbildung und phänomenaler Musikalität. Diese Musik bildet nach wie vor das Fundament fast jeder guten Milonga und wird – leider – wohl für immer die Richtschnur bleiben, an der sich Kreative von heute messen lassen müssen. Seit über 25 Jahren erlebt Tango Argentino – ein Tanz mit vermeintlich traditionellem Rollenspiel im Paar – ein beispielloses Revival, zuerst in Europa, Nordamerika und Japan und dann in Argentinien. Was steckt hinter diesem Phänomen? Die Antwort mag überraschen. Tango Argentino ist und bleibt der modernste weil innovativste Paartanz für Social Dance der Tanzgeschichte. Weil es in authenischem Tango Argentino, wie ihn viele Einwohner von Bs As heute noch untereinander tanzen wenn keine Touristen in der Nähe sind, keine vorgefertigten Figuren und keine fixe Choreografie gibt – im Gegensatz zu dem was sich auf Bühnen unter dem Etikett Tango bestens verkauft. Tango Argentino ist ein durch und durch geführter Tanz. Aber gekonnt erlernt ist Tango Argentino auch Schritt für Schritt Improvisation pur. Die Folgende weiss nie, wohin der übernächste Schritt des Führenden sie bringen wird. Dieses Element kompromissloser Spontaneität macht Tango Argentino so zeitgemäss. Es zwingt das Paar dazu, sich ohne wenn und aber aufeinander einzulassen. Darum wird Machismo jedwelcher Ausprägung von den wirklichen Könnern dieses Tanzes bestenfalls kopfschüttelnd belächelt. Denn im subtilen Rahmen von Improvisation und Spontaneität ist Machtgehabe einKiller-Faktor erster Güte. Weil der Führende im Tango Argentino natürlich niemals ein Tänzer sondern einzig die Musik sein kann – ohne wenn und aber. Sonst könnte man ein Metronom musizieren lassen. So wird jeder Tango Argentino zu einem drei kurze Minuten dauernder Dialog zweier ebenbürtiger Individuen, welche sich einen Spass daraus machen diesen mit dem ganzen Körper auszudrücken. Das Suchtpotential ist hoch. Und wer den Anspruch hat nicht zu dilettieren, freut sich darüber, dass TänzerInnen jahrzehntelang und bis ins hohe Alter stetig besser werden und auf dem Weg dahin immer wieder viel Tanzspass und Lebensfreude erfahren können.
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